Skitouren - was es ist und warum ich es so liebe

 

 

 

 

 

 

Hallo ihr Lieben, 

 

endlich blogge ich mal wieder. Eigentlich sollte und wollte ich dies ja nicht zu kurz kommen lassen. Ich schreibe doch so gern. Aber meine Zeit hier im wunderschönen  St. Moritz vergeht quasi wie im Flug und wenn ich nicht arbeite, dann bin ich beim Sport. Im Fitness, beim Laufen oder in den Bergen. Wie ihr auf Instagram unschwer erkennen könnt, schlägt mein Herz für die Berge und ein Teil von dem, was ich so treibe, das möchte ich euch hier zeigen.


Skitouren. Skibergsteigen. Auf englisch: Ski Mountaineering.

 

Meine absolute Lieblings-Wintersportart. Nicht unanspruchsvoll. Woher kannst du das? Diese Frage wird mir immer wieder gestellt. 

 

Nun ja, zurück zu den Anfängen.Skifahren kann ich nicht von klein auf, ich habe es erst in der Schule gelernt, in der 9. Klasse. Wir waren damals mit der Schule immer eine Woche im Winterlager. Von da an, stande ich jedes Jahr mindestens eine Woche auf den Brettern, Abfahrt und Ski-Langlauf wechselten sich ab.

Aber davon kann man immer noch nicht Ski-Bergsteigen: Mit Skiern den Berg hoch laufen und im Tiefschnee wieder abfahren. 

Damit habe ich auch erst vor ca. 4 Jahren begonnen. Sportlich vielseitig bin ich ja schon von klein auf, neue Dinge haben mich immer gereizt und Dinge die mich fordern habe ich schnell zu lieben gelernt. 

Ich habe also begonnen mich in die Lawinenkunde einzulesen, in die Materialkunde und in alles was man sonst noch so wissen muss. Und dann ging es einfach los. Und es hat mich nie mehr losgelassen.

 

Die sportliche Herausforderung, die Höhenmeter, der Gipfel, das Gefühl "etwas geschafft zu haben", der Ausblick und die abschliessende Abfahrt mit einer warmen Suppe im Tal. Oh ich schmelze dahin während ich das schreibe...

 

 

 

 

 

 

Wie kann man sich das Ganze vorstellen?

Nun ja, man kann dies nicht mit normalen Ski machen. Man braucht eine flexible Bindung, mit der man auf den Berg aufsteigen kann, die man aber auch weder verriegeln kann zum abfahren. Felle an den Ski, damit man nicht zurück rutscht beim Aufstieg, und die man ebenso wieder "abmacht" wenn man abfährt. Skischuhe, die einen flexiblen Schaft haben und ebene Lawinenausrüstung: einen Piepser (der ein Signal sendet, damit man gefunden werden kann, falls man von einer Lawine verschüttet wird und mit dem man ebenso andere "Piepser" finden kann), eine Sonde (ein 2m langer Stab, mit dem man im weichen Schnee harte (verschüttete) Personen sondieren kann), eine Schaufel (ja genau, um die verschüttete Person auszugraben) und ggf. einen ABS-Lawinen-Rucksack, einen Airbag. Dieser hat ein Griff, welchen du ziehen kannst und sich dann aufbläst wie ein Ballon. Somit bleibst du an derOberfläche der Lawinen und "schwimmst quasi oben auf".

Und eben einiges an Know-How. Man sollte nie losziehen ohne eine Tour vorbereitet zu haben: 

 

Wie ist das Wetter? Wie ist der Schnee? Hat es eine Schnee-Grundlage? Wie ist der aktuelle Lawinenlagebericht? Welche Hänge sind gefährlich? Wie lang brauche ich für Tour? etc. 

 

Man sollte, meiner Meinung, nach immer zuerst einen Kurs machen, bevor man sich allein los traut. Oder eben mit Personen gehen, die sehr routiniert sind. Am Berg passiert so viel und vieles davonlässt sich vermeiden.

 

Wenn ich eine Tour plane, dann mache ich den Abend vorher nichts anderes ausser die Karten der Umgebung zu checken, mein Equipment zu packen, den Lawinenlagebericht einzuholen, zu schauen wo ich langgehe, ob die angrenzenden Hänge Süd/West/Nord/Ost-Hänge sind, wann ich wieder unten sein sollte, da die Sonne den Schnee sonst zu weich und zu abrutschbar macht etc. 

Morgens geht es dann nur noch los. Meistens sehr früh. Dann gibt es es 2,3,4h das beste Beintraining was ihr euch vorstellen könnt. Gepaart mit einer herrlichen Aussicht und einem guten Ausdauertraining, erreicht man dann am späten Vormittag den Gipfel und freut sich auf die verdiente Jause. Nun geht es wieder hinab, am Besten durch den schönsten Schnee und am frühen Nachmittag ist man meist schon wieder im Tal und geniesst einen warmen Tee in einer Hütte. Herrlich.

 

 

 

 

 

 

Vor ein paar Jahren  bin ich Skitouren oft mit einer Kombi aus normalen Laufsachen und Skiklamotten gegangen. Ich hab geschwitzt, nichts ist getrocknet. Anschließend hab ich gefroren. Und dann war ich krank. Grad hier in der Schweiz ist es teilweise echt wahnsinnig kalt und ich freue mich sehr, dass ich da jetzt auch ordentlich ausgestattet bin. 

Mein Skitouren-Equipment ist fast komplett von Löffler und lässt für mich aktuell keine Wünsche offen.

Lange Ski-Unterwäsche, Skisocken, eine Windstopper Hose und eine Primaloft-Jacke und du bist perfekt ausgerüstet für den Aufstieg. Stirnband und Brille dürfen bei mir ebenso nie fehlen, das wisst ihr :) und zum Abfahren ziehe ich einfach noch eine Hardshell-Jacke drüber und dickere Handschuh an.

 

Mein Equipment habe ich euch unter den folgenden Punkten verlinkt, vllt hilft es ja dem ein oder anderen:

 

mein Thermopulli von Löffler

meine Windstopper-Hose von Löffler

meine Primaloft-Jacke von Löffler

- mein Stirnband von Löffler

 

Auf die Kleidung von Löffler spart ihr mit MARIE15 auch noch 15% auf alles! Reinschauen lohnt sich also doppelt.

 

mein Pinkes Stirnband

meine Handschuhe (die allerbesten Winterhandschuhe überhaupt)

mein Lawinen-Set

mein ABS-Rucksack 

 

Ich hoffe ich konnte euch hiermit einen kleinen Einblick in meine liebste Wintersportart geben.

Wenn es euch noch mehr interessiert oder ihr Fragen habt, dann lasst es mich gern hier in den Kommentaren wissen.

 

Eure Mary.

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Feli (Dienstag, 31 Januar 2017)

    Sieht nach einer wahnsinnstollen Sportart aus :) Liebe Grüße, Feli von www.felinipralini.de

  • #2

    Annette (Dienstag, 31 Januar 2017 18:30)

    Richtig schöne Bilder..! Seitdem du in der Schweiz bist und immer von deinen Skitouren, Rodeln etc snapst habe ich zum ersten mal auch Lust auf Wintersport bekommen! :)