Kompressionskleidung für Sportler - was bringt es wirklich?

 

 

„Kompressionskleidung hilft bei der schnelleren Regeneration“

 

„Ich kann nur noch mit Komprressionsstrümpfen laufen!“

 

„Mit Kompression bin ich schneller.“

 

Was ist dran am Mythos Kompression und wann ist Kompression wirklich sinnvoll?

 

Das erfahrt ihr heute hier.


 

 

Ich selbst habe meine erste Erfahrung mit Kompressionskleidung vor ca 10 Jahren gemacht. Als ich damals leistungssportlich aktiv war und diese Produkte relativ neu auf dem Markt waren, war es total trendy auf einmal mit kniehohen Socken durch die Parks zu rennen.

Im Laufe der letzten Jahre wurde die Kompressionskleidung dann stetig weiterentwickelt, es gibt jetzt nicht mehr nur Wadenkompression, sondern auch Compression-Tights, Oberarm-Kompression, Fußssohlen-Kompression und das Beste: es gibt sie sogar in allen Farben.

 

Wer mich kennt, der weiß, dass mein Lauf-Outfit von oben bis unten harmonieren muss und umso mehr habe ich mich gefreut, dass meine neue Kompressions-Socken von C3fit, welche ich die letzten Wochen testen durfte auch direkt in orange kamen.

 

 

 

 

 

Aber was bewirkt Kompression überhaupt?

 

Fangen wir mit den Grundzügen an: unser Herz pumpt jede Minute in ca 60-180 Schlägen (je nach Anstrengung) unzählige Liter Blut durch unseren Körper.

 

Die Arterien transportieren das Blut vom Herzen weg in die Körperperipherie, die Venen tranpsortieren es zum Herzen zurück. 

 

Während Arterien eine Wand besitzen, welche u.a. aus einer Muskelschicht besteht und so in der Lage sind, das Blut selbtständig durch Kontraktion der muskulären Wand voranzutreiben, so haben Venen keine Muskelschicht als Wand.

 

Das heisst konkret: Arterien können ihr Blut allein voranbringen, Venen brauchen Hilfe. 

 

Für die Venen dient die umliegende Muskulatur als Pumpe (= sog. Muskelpumpe) – wenn unsere Muskulatur aktiviert wird, dann zieht diese sich zusammen und komprimiert die Venen. Resultat: das Blut wird zum Herzen zurück transportiert. 

Dies kann z.B. auch ein  Grund sein, warum es einigen Menschen schwindelig wird wenn sie lang stehen: das Blut versackt in den Beinen, die Muskelpumpe ist beim Stehen nicht aktiv und den Venen fällt es somit schwer das Blut zurück zum Herzen zu befördern.

Fängt man jedoch an im Stehen ein paar Mal auf die Zehenspitzen zu gehen, so werden die Muskeln aktiviert und das Blut wird wieder abtransportiert. 

 

Die gleiche Funktion übernimmt Kompressionskleidung.

 

Sie hilft dabei das Blut zurück zum Herzen zu transportieren und das hat viele verschiedene Effekte.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kompressionskleidung im Alltag:

 

Vor allem im Sommer wenn es warm ist klagen viele Menschen über schwere Beine

Das liegt unter anderem daran, dass bei Wärme die Gefäße weiter werden und es die Venen noch schlechter schaffen das Blut zurück zum Herzen zu transportieren. Das Blut „versackt“ in den Beinen, die Beine werden schwer und dick.  Hier hilft ein Kompressionsstrumpf bis zum Knie enorm. 

 

Ich trage im Alltag vor allem dann Kompression wenn ich weiß, dass ich den ganzen Tag stehe oder sitze, aber auch oft auf Arbeit auf Station, auch wenn ich mich bewege, einfach weil es mir ein gutes Gefühl gibt und sich meine Beine am Abend frischer anfühlen.

 

 

Wenn ich den ganzen Tag im OP stehe, bevorzuge ich hüfthohe Kompressionsstrümpfe  oder eine Kompressionstight unter der OP-Kleidung. Hier bewegt man sich wirklich teilweise nur 5 cm in 6,7,8 Stunden und da bei solch langen Zeiten auch das Thrombose-Risiko steigt möchte ich da meinerseits einfach auf der sicheren Seite sein.

 

 

Kompressionskleidung beim Fliegen:

 

Dies kann ich wirklich nur jedem ans Herz legen. Vor allem auf Langstreckenflügen ist das Thromboserisiko enorm erhöht.

 

Wenn du dazu noch weiblich bist,  die Anti-Baby-Pille nimmst und rauchst erfüllst du alle Risikofaktoren. Auch hier bietet es sich an mit Kompressionskleidung Bösem vorzubeugen und mit frischeren, leichteren und schlankeren Beine das Flugzeug zu verlassen und in den Urlaub zu starten.

 

 

 

Kompressionskleidung beim Sport:

 

Vor allem im Laufsport sehr populär: kniehohe bunte Kompressionssocken. Bei jedem Rennen, oder auch Sonntags im Park. Es wimmelt davon. Zu Recht. Denn diese bunten Gadgets peppen nicht nur dein Outfit auf, sondern verhelfen dir womöglich wirklich zu einer besseren Zeit.

 

Kompressionskleidung verspricht späteres Ermüden der Muskulatur und somit ein längeres Durchhhalten einer höheren Pace. 

 

Während Kompressionssocken wirklich schon bei fast jedem Läufer im Schrank zu sein scheinen, so sind komplette Compression-Tights noch nicht bei so vielen angekommen. Schade eigentlich, denn ich habe die letzten Wochen die Kompressions-Tight von C3fit ausprobiert und bin begeistert. Normalerweise stande ich kompletter Kompression bisher immer etwas skeptisch gegenüber: alles so eng dann, braucht es das?

 

Nun ja, ob es das braucht, das ist die Frage. Aber das Gefühl mit welchem du Laufen gehst ist einfach unbeschreiblich gut. 

 

Du fühlst dich super freshSuper ready to goDu willst wirklich einfach loslaufen.

 

So ging es mir nicht nur einmal, sondern jedes Mal wenn ich diese Hose trug. Vom Schnitt her so optimal, dass nichts einschneidet, es sich anfühlt wie eine zweite Haut, die gleichzeitig die Muskelpumpe unterstützen kann. Die graduierte Kompression, welche am Sprunggelenk am Stärksten ist und Richtung Oberschenkel abnimmt ist somit nicht nur sehr angenehme sondern auch komplett funktionell. Mit SmartSeam ("schlaue Nähte") gibt es auch keine unerwünschten Druckstellen, denn alle Nähte sind von innen getaped und so besonders angenehm zu tragen.

 

Und nicht nur das: solltest du die Tight nicht zum Laufen tragen wollen, so bietet es sich auch hervorragend  nach dem Laufen daheim an, zur Regeneration.

 

Denn auch das ist nachgewiesen: Kompression verschnellert die Regeneration. Du bist schneller fresh für deine nächste Einheit. 

 

 

 

 

 

Fazit:

 

Meiner Meinung nach ist Kompression nicht nur hübsch und angenehm zu Tragen sondern auch noch durchaus sinnvoll. Während in meinem Alltag kaum ein Tag vergeht an dem ich nicht kniehohe Kompressionssocken trage (egal ob am Schreibtisch beim Lernen, auf Arbeit oder zum Laufen) so hat es die Kompression-Tight doch erst ab und an in mein Leben geschafft. Von vielseitig kritisierter  Hemmung der Gelenkfreiheit bei mir keine Spur. Ich empfinde die Tight als sehr angenehm und möchte sie bei einigen Läufen nicht mehr missen.

 

 

 

Habt ihr schon Erfahrung mit Kompressionskleidung gesammelt? Bringt es euch etwas für schnellere und bessere Läufe? Oder doch eher nur "Kopfsache"?

 

 

 

 

*Anzeige I dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit C3fit