Winter Wonderland Dolomiten - ein Traum zum Skifahren

 

 

 

„The best moments are the ones you never planned“

 

So oft denke ich mir, da ist was Wahres dran.

Und letztes Wochenende hat sich dies mal wieder bestätigt.

Ganz spontan haben wir uns entschieden für zwei Tage in die Dolomiten zu fahren.

 

 


 

 

Dolomiten? Italien? Ja genau, schneller als man denkt ist man von München aus auch in Italien.

 

Unsere Anforderungen an unseren spontanen Kurztrip: 
Schnee. Sonne. Wenig Trubel. Auszeit. Spaß. Gute Laune.

 

 

Und da wir nur zwei Tage Zeit hatten, wollten wir diese auch maximal ausnutzen und keine Abstriche bei unseren Anforderungen machen

 

 

 

 

 

 

Okay also „Gesagt, Getan!“ – Italien, here we come!

 

 

 

Samstag früh ging es los, 2 1/2 Stunden Autofahrt und wir standen schon direkt auf der Piste. 
Ich sags dir, es war ein Traum. Sonnenschein pur (wie übrigens im Januar meistens in Dolomiten, denn die Südseite der Alpen ist statistisch gesehen ein Schönwetter-Gebiet) und Schnee ohne Ende. Du steigst aus dem Auto aus und bist im „Winter Wonderland“. Die Temperatur kühl und erfrischend, mit der Sonne im Gesicht aber absolut richtig für einen schönen Tag.

 

 

 

 

 

 

Ski-Schuh an, Ski an die Füße, rein in den Lift. Am ersten Tag ging es für uns ins Carezza Skigebiet. Das Carezza Skigebiet startet direkt in Welschnofen, wo wir auch unser Hotel hatten und bietet wirklich wirklich wirklich optimale Pisten. Wir fuhren den ganzen Tag, und auch am Nachmittag wurde es nicht sulzig. Das ist übrigens der Vorteil wenn die Luft kälter ist und der Himmel klar. Die Pistenqualität hält bis in den Abend hinein an. Natürlich werden die Pisten auch jede Nacht präpariert, optimaler Fahrspaß vorprogrammiert!

 

Also fuhren wir und fuhren und dank der Nebensaison mussten wir fast nie an den Lifts anstehen, bekamen den schönsten Sonnenplatz beim Mittagessen und mussten bei der ein oder anderen wilderen Abfahrt niemandem ausweichen.

 

Apropo Mittagessen... Dies nahmen wir in der Laurin Hütte, direkt am Laurin Sessellift zu uns. Solltet ihr mal im Carezza Skigebiet sein, kann ich diese sehr empfehlen. Für mich gab es Gerstensuppe und ... eine große Portion Sonne, mit LSF 30 versteht sich.

 

 

Wir hatten dann ursprünglich geplant am Samstag Abend noch zum Nachtskifahren zu gehen. Mit unserem Skipass für zwei Tage und mehrere beleuchteten Nachtski-Pisten wäre das mehr als optimal gewesen. Da wir aber wirklich so früh aufgestanden sind waren wir einfach nur kaputt und haben uns das Abend-Menü im Hotel schmecken lassen, um schließlich ins Bett zu fallen und am nächsten Tag wieder durchzustarten.

 

Sonntag ging es für uns ins Skigebiet Obereggen. Ein bisschen Neuschnee verschaffte uns die pulvrigsten Pisten und so drehten wir hier heute eine schöne Spur nach der anderen.

 

Nachdem wir mindestens einmal quer durchs Skigebiet gefahren sind besuchten wir Mittags die „Gardone Hütte“. Bei einer Tasse Tee und einem super leckeren Bresaola wärmten wir uns auf, lösten für eine halbe Stunde die Schnallen der Skischuhe und redeten und lachten über dies und jenes. 

 

Wir begaben uns direkt nach dem Essen wieder auf die Ski, denn wir wollten den restlichen Tag noch optimal nutzen, da es für uns am Abend schon wieder nach München zurück ging. Also fuhren wir noch ein paar Pisten-Kilometer und schossen das eine oder andere Foto. 

Eine beeindruckende Landschaft und ich stelle immer wieder fest, wie schwer es ist eine solche in Fotos festzuhalten.

 

Du musst herkommen um es selbst zu sehen!

 

Kurz nach 15.30 Uhr beendeten wir unseren zweiten Skitag in den Dolomiten. Und auch wenn ich mich nach jedem Pisten-Tag freue, meine Füße von den Skischuhen zu befreien, so freue ich mich doch auch jedes Mal erneut auf den nächsten Tag im Schnee und mit den Brettern an den Füßen.

 

 

Sollte man nach der sportlichen Betätigung noch einen Glühwein (oder zwei) trinken wollen, oder auch etwas anderes – Möglichkeiten für Apres Ski gibt es genug.  Und das Beste (so sah es zumindest aus): jede Hütte, jede Bar war voll. Langweilig wird es einem hier also sicher nicht. Besonders lustig war es in der Ganischger-Alm, falls ihr mal hier seid, das ist mein Tipp. 

 

Zufrieden, erschöpft und glücklich fahren wir also zurück nach München. Auf der Rückfahrt werde ich mir bewusst, wie gut zwei Tage Auszeit tun können. Während ich anfangs dachte, dass sich 2,5h Autofahrt für nur 2 Tage vor Ort nicht lohnen werden, umso überraschter war ich dann, wie sehr es sich gelohnt hat. Wahnsinn! 

 

Dennoch schaue ich auch ein kleines bisschen wehmütig auf die vergangenen beiden Tage zurück. Zu gern wäre ich länger geblieben. Hätte die beeindruckenden senkrechten Felswände der Dolomiten noch einmal mehr angeschaut und die Sonne beim Nachmittagskaffee noch länger aufgesogen. Aber so ist es, du kennst das.

 

Nächstes Wochenende geht es für uns wieder in die Dolomiten. Diesmal medizin-beruflich und da wir einen Tag frei haben, geht es sicher wieder auf die Piste. Nur müssen wir uns noch einigen welches der 12 Skigebiete wir diesmal abfahren und wie viele von den 1200 Pisten-Kilometern der Dolomiten wir unseren knapp 100 von letztem Wochenende noch hinzufügen können. Schau dir gern hier an, wie viele Pisten Dolomiti Superski zu bieten hat.

 

Ich freue mich jetzt schon wieder.

 

*dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit DOLOMITI Super-Ski #endlessfun