Nachdem ich dir in einem der letzten Blogartikel bereits erzählt habe warum Laufen mehr als gut für deine Gesundheit ist und warum es dich ganz wunderbar glücklich machen,

möchte ich dir heute wieder ein paar konkrete Tipps an die Hand geben,

wie deinem gesünderen Laufvergnügen nichts mehr im Wege steht.

Den ersten Artikel findest du übrigens hier.

Laufen im Winter kann ganz schön trüb sein. Kalt. Grau. Windig. Regnerisch.

Die Lust laufen zu gehen fehlt. Von Motivation kein Spur.

Auch mir geht es ab und an genau so, vor allem wenn ich von einem langen Arbeitstag nach Hause komme und es in meiner Wohnung wunderbar warm ist.

Aber auch Laufen im Winter kann enorm zu deinem Wohlbefinden beitragen und nebenbei auch deiner Gesundheit etwas Gutes tun.

Dennoch solltest du beim Joggen in der kalten Jahreszeit einige Dinge beachten.

1. Motivation findenWie ich eben beschrieben habe, suchen wir alle irgendwann unsere Motivation vergeblich. Wenn man es schafft, sich dem inneren Schweinehund nicht einfach so hinzugeben, dann fühlt man sich danach gleich doppelt so gut.

Während ich mich daheim umziehe, drehe ich super laut meine Lieblingsmusik auf und mache mir gleichzeitig einen Espresso.

Koffein kurbelt meinen Kreislauf an, putscht mich ein kleines bisschen auf und etwas motivierende Musik bringt mich zusätzlich ein wenig auf Trab.

Hier geht es übrigens entlang falls du mir auf Spotify folgen möchtest. Während des Laufens höre ich dann je nach Laune entweder einen guten Podcast (meine Podcast-Empfehlungen teile ich immer auf Facebook) oder auch ein bisschen Musik. Je nachdem wie ich drauf bin 🙂

2. Starte nicht von 0 auf 100Wenn du es also nun in deine Laufschuhe geschafft hast, sprinte nicht gleich sofort los, vor allem nicht bei Minusgraden.

Dein Körper muss sich erst auf die kommende Belastung einstellen.

Gehe also gern 5 Minuten, kreise die Arme und bringe dich ein in Stimmung.

Dann darfst du loslaufen. Dies ist besonders wichtig wenn es richtig kalt wird, denn nur so kannst du deinen Körper an die Kälte gewöhnen. Ich baue gern auch ein paar Aufwärm-Übungen ein, z.B. Kniehebelauf oder Anfersen.

Wusstest du, dass einige kenianische Marathonläufer auch im Hochsommer ihre Läufe mit einem „Gehstück“ beginnen und auch beenden?

Nach dem Training ist dann ein Streichung als Cool-Down nicht zu vernachlässigen und vor allem in Effektivität nicht zu unterschätzen!

3. Wähle die richtige KleidungRichtige, warme und effektive Kleidung im Winter ist das A und O.

Mich erreichen so viele Nachrichten, welche Kleidung ich im Winter empfehlen kann, was ich trage etc. Und meine Antwort immer: Zwiebellook.

Für mich ist das Wichtigste, dass meine Kleidung nicht rutscht, nicht drückt und funktionell ist. Ich trage daher immer eine Laufhose mit hohem Bund, ein Funktionsfähiges-Shirt und eine Jacke und/oder Weste. Umso kälter es wird, umso mehr Schichten trage ich, gern dann eben auch mal zwei langärmlige Funktionsshirts übereinander oder unter meiner langen Laufhose noch Kniestrümpfe und eine kurze Hose zusätzlich. Ich liebe den Zwiebellook, denn zwischen den Schichten befindet sich Luft und diese isoliert noch zusätzlich.

Du weißt, dass du richtig gekleidet bist, wenn du vor dem Loslaufen leicht frierst. Sollte dir dennoch beim Laufen mal zu warm werden, so kannst du mit dem Zwiebellok easy eine Schicht ausziehen und z.B. um die Hüften binden.

Auf dem Kopf trage ich persönlich lieber Stirnbänder als Mützen, aber dies ist wohl Geschmackssache.

Interessant ist jedoch, dass über deinen  Kopf ein Großteil deiner  Körperwärme verloren geht.

Bist du also dort warm eingepackt, so friert es dich auch am ganzen Körper weniger.

Das Laufoutfit hier findest du übrigens hier

4. Trage Brillen!Wichtig für mich, egal ob im Sommer oder Winter, ob im Dunklen oder Hellen sind Brillen. Tagsüber bei Sonnenschein natürlich die Sonnenbrille, bei Nacht tausche ich dann einfach das Glas und trage eine durchsichtige Brille.

Dies schützt meine Augen vor jeglichen Wettereinflüssen und ist sehr angenehm.

Denn auch Regen oder Schnee können dir so nichts mehr anhaben und das Verreiben der Augen weil irgendetwas „reinkam“ ist somit Schnee von gestern.

5. Suche dir den richtigen Schuh!

Du bist den ganzen Tag auf den Füßen, rennst in deiner Arbeit auf und ab und gehst danach auch noch Joggen.

Nichts ist so wichtig wie eine gute Pflege deiner Füße.

Sie haben es verdient, denn sie leisten jeden Tag beachtliches. Du solltest also auch beim Laufen darauf achten, Ihnen nur das Beste zu geben.

Falls du noch nie eine Laufband-Laufstil-Analyse gemacht hast, tu es jetzt. Diese kannst du meist im Sportgeschäft deiner Wahl durchführen. Du läufst unter Anleitung ein paar Minuten auf einem Laufband und wirst währenddessen gefilmt. Anschließend wird dein Laufstil dank des Videos analysiert, deine Füße vermessen und dir kann eine spezielle Schuhempfehlung gegeben werden. Solltest du vor allem stark Überpronieren oder stark Supinieren, so kann dieser Punkt der Schlüssel zu einem schmerzfreieren Leben sein. Unsere knöcherne Achse fängt bei den Füßen an und zieht sich über Knie, Hüfte, Wirbelsäule hinauf bis zum Kopf. Steht eines dieser Stellglieder schief, so kann sich dies auch auf alle anderen Gelenke auswirken und zu langfristigen Schäden führen!

6. Laufe nicht allein!Gerade wenn es relativ früh dunkel wird und die Tage immer noch kurz sind: suche dir Laufbegleitung.

Zahlreiche Städte bieten richtig coole Lauftreffs an. Hast du schon mal überlegt dich einem anzuschließen?

Auch die Mittagspausen mit Arbeitskollegen können für einen gemeinsamen Run genutzt werden und ein Leistungsunterschied untereinander ist nicht immer ein Hindernis. Mein bester Laufpartner ist aktuell mein Freund. Auch wenn er deutlich schneller ist als ich, so passen wir uns in den gemeinsamen Läufen dann jeweils an. Für mich sind die gemeinsamen Läufe dann die schnelleren Einheiten und ich renne langsamer wenn ich allein unterwegs bin, bei ihm ist es genau andersrum.

Ich hoffe ich konnte dir mit diesen Tipps etwas helfen, damit du auch in Zukunft

  • mehr Motivation hast auch nach der Arbeit noch laufen zu gehen
  • im Winter die richtige Kleidungswahl triffst
  • die Wichtigkeit guter Schuhe nicht unterschätzt 
  • und mal einen Lauftreff ausprobierst 

Falls du noch Fragen hast, ich freue mich diese zu beantworten.

Deine Mary

* ANZEIGE I dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit NIKE und Cuponation Germany

 

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