In Zusammenarbeit mit Garmin.

Aufgrund vieler vieler Fragen hier nun endlich mal alle Antworten für euch – vielleicht ja genau richtig vor dem Start ins neue Jahr 🙂

Die Frage, die du dir vor der Neuanschaffung einer Sportuhr stellen solltest ist Folgende:

Wofür möchte ich die Uhr verwenden? Soll sie ausschließlich Begleiter für meine Trainingseinheiten sein oder mich tagtäglich am Handgelenk auch im Alltag begleiten? Und: Welche Sportarten und auf welchem Level möchte ich mit meiner Uhr aufzeichnen und analysieren?

Muss die Uhr nur deine Läufe tracken, oder auch Schwimmtrainings, Wanderungen planen oder sogar Musik abspielen oder Nachrichten empfangen können?

Ich habe in dem letzten Jahr 3 Garmin-Modelle auf verschiedenste Funktionen und bei unterschiedlichsten Aktivitäten getestet- hier mein Vergleich zwischen

  • Garmin 245 FR
  • Gamin 945 FR
  • Garmin Fenix 5s

 

Handling und Alltagstauglichkeit:

Die Fenix 5s ist die schwerste der 3 Uhren. Stolze 68g mit Silikonarmband und 125g mit Metallarmband wiegt sie. Im Vergleich dazu sind die Garmin FR 945 (50g) und die Garmin FR 245 (38,5g) richtige Fliegengewichte. Die leichteste Uhr hat jedoch ebenfalls das kleinste Display.

Das Gewicht repräsentiert auch die Alltagstauglichkeit. Die Fenix 5s ist von der Verarbeitung beides: Sportuhr und Alltagsuhr. Meine weiß goldene Variante lässt sich auch im Alltag hervorragend mit allem möglichen kombinieren und macht sogar zum Kleid eine gute Figur. Ich habe die Fenix 5s seit ca. einem Jahr und nur zum Schlafen oder im Krankenhaus (wegen Hygiene) abgenommen. Die FR 945 und die FR 245 sind vorwiegend Sportuhren- also mit verschiedenen farbigen Bändern anpassbar. Jedoch fehlt es an dem edlen Touch, den die Fenix 5s versprüht.

Matthias liebt die FR 945 und trägt sie zu allem- auch zum Anzug. Für Männer ist die Uhr definitiv klassisch schön und zu jedem Outfit passend.

Marie mit der Garmin Fenix 5S Plus

 

Marie mit der Forerunner 945

 

Akkuleistung:

Bei der Akkuleistung spiegelt sich der Unterschied im Preis wieder. Die teuerste Uhr (Fenix 5s) hat ebenfalls die längste Akkulaufzeit bei GPS und Musik (14h), die Forerunner 945 ist mit 10h bei GPS und Musik, die Forerunner 245 lediglich 6h.

Laufen:

Laufen und Radfahren ist bei allen Garmin Modellen quasi die Standard-Funktion und funktioniert demensprechend reibungslos. Innerhalb von wenigen Sekunden synchronisiert sich das GPS bei allen Uhren und man kann loslaufen. Je nach gewählter Einstellung vibriert die Uhr jeden Kilometer oder nach 5-10 km. Ich persönlich finde diese Funktion richtig nützlich- somit kann man sich voll und ganz auf den Sport per se konzentrieren.

Nach der Aktivität kann man einfach jede Strecke nachverfolgen -auf der Uhr und nach drahtloser Synchronisation in die App.

Routenplanung:

Die Option der Routenplanung bei Garmin finde ich Hammer! Bei der Planung von Skitouren kann man sich die meisten Touren im Internet ansehen und herunterladen. Durch Synchronisierung der Uhr wird die Route auf die Uhr übertragen. Die Uhr zeigt die Marschrichtung an, und wenn man trotz aller Hinweise doch den Weg verliert, wird der kürzeste Weg zurück angezeigt.

Ebenfalls top ist die „zufällige Konfiguration von Routen“. Man wählt Start und Zielpunkt auf der Karte sowie Art der Fortbewegung (Laufen, Rennrad, Mountainbike) und die gewünschte Routenlänge sowie bevorzugte Fahrrichtung. Das Garmin Connect Programm sorgt für alles restliche und konfiguriert eine passende Route. Für uns ein einfacher Weg neue Regionen auf die schönste Art und Weise zu entdecken.

Routenplanung ist mit nicht allen Modellen möglich. Während diese Option für die Forerunner 945 und die Fenix 5s kein Problem darstellt, so ist die 245 nicht für die Routenplanung ausgelegt.

Schwimmen:

Schwimmen betrachte ich bei allen Modellen nach wie vor als einen Schwachpunkt. Es funktioniert zwar viel besser als bei vergleichbaren Modellen, nichtsdestotrotz kommt es regelmäßig zu Ungenauigkeiten bei der Zählung der Bahnlängen. Meist variiert es um 1-3 Längen und Technik-Training mit fehlendem Armschlag wird gar nicht erkannt.

Radfahren:

Für das Radfahren sind alle 3 Uhren TOP. Ich behalte meist die Uhr auch beim Radfahren am Handgelenk- für alle die das nicht wollen gibt es spezielle Halterungen, in denen man die Uhr ein und ausklicken kann. Diese sind aber nicht für das schnelle Wechseln beim Triathlon bestimmt, sondern dienen eher als Halterung für lange Ausfahrten, bei denen die Uhr am Handgelenk schmerzen kann.

Neben den vor-eingestellten Profilen kann man sich einfach am Handy seine individuellen Sportprofile je nach Belieben einstellen. Dies reicht von Herzfrequenz über Höhenmeter, Wattmessung, Kilometeranzahl bis hin zum Erschöpfungsgrad, dem Trainingseffekt oder den verbrannten Kalorien.

Hast du noch Fragen zu den Produkten? Stell sie mir gern auf Instagram.

Deine Mary.

 

 

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